DVT-Das Original

„DVT“, der Name für eine große Idee.

„Dynamic Ving Tshun“ und die Abkürzung „DVT“

In letzter Zeit erhalte ich mehr und mehr Anfragen, wie es dazu kommt, dass ein ehemaliger Schüler von mir unter dem Namen „DVT“ Kampfkunstschulen betreibt. Dazu aber später mehr. Zuerst einmal ein kurzer Abriss, wie ich mich damals für die Bezeichnung „Dynamic Ving Tshun“ und die Abkürzung „DVT“ entschieden habe.

Als ich mich im Jahr 2002 entschlossen habe, meinen eigenen Verband zu gründen, standen insbesondere meine Kampfprogramme im Vordergrund. Ich war mir sicher, dass der Name für meinen Kampfkunststil und meinen Verband, etwas über meine Programme aussagen muss. Ich schrieb also auf, was mich überhaupt dazu bewegt hat, eigene Programme zu entwickeln und diese in einem Verband unter meinem Namen zu unterrichten.

Die Essenz war folgende:

- Mehr Dynamic & Power, von der Übung bis zu Anwendungen - Jedes Programm ist direkt von mir und auf der Basis meiner Erfahrung entwickelt

Es entstanden also zwei Varianten. „Direkt Von Tassos“ und „Dynamic Ving Tshun“.

Schon früh in meiner Kampfkunstkarriere in der damaligen EWTO war ich einer der Pioniere und bereiste in diesem Auftrag viele Länder. Aufgrund dieses weltweiten Bekanntheitsgrades, rieten mir vertraute Begleiter, ich solle meinen Spitznamen „TASSOS“ in den Vordergrund stellen. Jeder würde sofort wissen, worum es geht!

Ich entschied mich für die andere Variante.

Schon immer war die Dynamik und die Power meine Markenzeichen.

Es gab sogar spezielle Lehrgänge am Hauptsitz des Europäischen Dachverbandes, zum Thema „Fauststoßpower alla Sifu Tassos“.

Aus diesem Gedanken entwickelte ich für meinen Stil den Eigennamen „Dynamic Ving Tshun“ unter der Abkürzung „DVT“.

Um nun zu dem o.g. ehemaligen Schüler zu kommen, muss ich etwas ausholen.

 

Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir unterschiedlicher Meinungen sind. Und die Vergangenheit hat mir auch mehrfach gezeigt, dass Erfolg süchtig machen kann – manchmal auch SELBSTsüchtig und leider oft auch gierig.

Stolz, Gier und Neid sind die Feinde des Kampfkünstlers. Ziel sollte doch eigentlich immer sein, den Fokus auf die eigene Weiterentwicklung zu richten und ein immer besserer Mensch zu werden. Dies ist zumindest meine Vorstellung für die Mitglieder meiner IDVTA. Von den DVT-Trainern und -Lehrern erwarte ich in dieser Hinsicht eine Vorbildfunktion einzunehmen. Wir wollen Menschen helfen, nicht ihnen schaden.

Doch was passierte stattdessen?

Einzelne Lehrergrade in meinem Verband schwammen auf der Erfolgswelle meiner DVT-Programme und verloren die Bodenhaftung. Schnell haben sie vergessen, aus welcher Quelle sie jahrelang getrunken haben und in welchem erbärmlichen „Zustand“ sie damals diese Quelle der Power entdeckt haben.

Es ging soweit, dass einer alleinerziehenden Mutter, die finanziell in Not geraten war, ein Inkasso-Unternehmen auf den Hals gehetzt wurde, weil sie den Monatsbeitrag für ihr Kind nicht mehr bezahlen konnte. Und so etwas geschah unter meinem Namen in meinem Verband!

Dieser unethische Wahnsinn musste ein Ende haben!

Ich dachte, es würde reichen, mich von diesen Quellen der negativen Energie zu trennen. Zumal ich es für unproblematisch und absolut natürlich halte, dass sich Menschen hier und da entscheiden, getrennte Wege zu gehen.

Heute muss ich aber sehen, dass einer meiner ehemaligen Schüler unter der Abkürzung „DVT“ etwas unterrichtet, was nichts mit mit der Qualität meines DVT und der Idee dahinter zu tun hat. Und es kommt noch schlimmer: Er nennt es „Original DVT“. Dieser Mensch ist an „Kreativität“ kaum zu überbieten. Hätte er den Stolz und Anstand eines echten „Meisters“, hätte er etwas eigenes entwickelt. Aber darum geht es nicht. Es geht ausschließlich um Gewinnmaximierung! Neuerdings verklagt der gleiche Möchte-Gern-Meister zwei seiner ehemaligen Schüler und fordert 30.000 Euro von ihnen.

Ich wiederhole mich. Der Wahnsinn muss ein Ende haben.

Weltweit gib es unzählige Lehrer unsere Kampfkunstfamilie (im weitesten Sinne) die mit Anstand, Disziplin und nach rechtschaffenen Grundsätzen unseren Berufsstand vertreten. Es sind Meister der Kampfkunst die eine echte Geschichte vorzuweisen haben. Echte Kämpfe, echtes Blut und viel Schweiß und Demut auf dem eigenen Weg. Der hier geschilderte Fall von meinem ehemaligen Schüler ist im Gegensatz dazu an Schäbigkeit nicht zu übertreffen und beschädigt unseren gesamten Berufsstand.

Leider gibt es noch viele, die in den scheinbar süßen aber toxischen „Honigtopf“ fallen. Es braucht offensichtlich mehr Aufklärung:

Ich werde ab heute Stück für Stück anfangen zu berichten. Es sind amüsante Erlebnisse auf dem Weg eines „Meisters“. Eventuell finde ich im Archiv auch begleitende Bilder und Video-Clips, die (rechtlich sicher natürlich) veröffentlicht werden können.

Hier folgt ein sehr interessanter Text, der 2002 über DVT, das Original geschrieben wurde.

Fortsetzung folgt: